Auf den Sifnos Trails

Das Frühstück auf der Terrasse macht Spaß. Floras Mann hat ein Brioche gebracht (es wird jeden Tag etwas zum Frühstück geben: mal frische Pfannküchlein, mal Gebäck) und mit Honig, Marmelade und Saft brauche ich für morgen nur noch etwas Brot und Salami.

 

Ich möchte heute wandern, und zwar auf die beiden Gipfel Profitis Ilias Troulakiou und Agios Simeon. Ursprünglich wollte ich ab Apollonia wandern und mit dem Bus ab Troulaki oder Cheronissos zurück. Aber in Troulaki gibt es keine offene Taverne, und bis Cheronissos ist es ziemlich weit. Also werde ich den Vormittagsbus nach Troulaki nehmen und die Tour dort beginnen, über beide Gipfel wandern und nach Apollonia zurückkehren. Dann bin ich zeitlich auch nicht gebunden. Eine gute Entscheidung, wird sich herausstellen - in der Richtung geht es viel weniger bergauf.

 

Ich bringe das Mietauto zurück (das Benzin für zehn Euro hat tatsächlich gerade gereicht), kaufe in Apollonia etwas Proviant und eine Flasche Wasser und warte auf den Bus nach Artemonas, der um zehn Uhr in Kamares weggefahren ist. In Artemonas wechsle ich auf den Bus nach Cheronissos, der um 10.15 Uhr abfährt. Das Ticket gilt für beide Fahrten und kostet 1,80.

Ich bin der einzige Fahrgast, heute will niemand nach Cheronissos, und ich auch nicht: ich steige in Troulaki aus, da ist es halb elf.

 

Mein erstes Ziel, der Gipfel mit der Kapelle des Profitis Ilias Troulakiou ist nicht weit. Sie leuchtet vom Gipfel über Troulaki. Ich nehme zunächst die Straße nach Süden und biege an einem verwitterten und unleserlichen Wegweiser auf einen Stufenweg ab. Aus der erhöhten Perspektive sehe ich den Bus zurückkommen, und dass Troulaki nur aus einer Handvoll Häuser besteht.

Der Stufenweg wird zwischenzeitlich zu einem felsigen Monopati, erst unterhalb der Kapelle stuft es wieder ordentlich und weißgestrichen

Nach einer halben Stunde ab Troulaki bin ich oben am Kapellenensemble und betrete zunächst die unverschlossene Küche. Für einen Kaffee steht alles sehr ordentlich bereit, und auch ein Tetrapak mit Wein sowie eine Flasche Ouzo Mini. Es ist mir jetzt aber noch zu früh für Alkoholika, und so wechsle ich ein paar Stufen hinauf auf die andere Gipfelseite, wo es vor der kleine Kapelle des Propheten eine wunderschönen kleine Terrasse mit genialer Aussicht gibt: die tiefe Bucht von Kamares unter mir, dahinter ein Doppelgipfel mit dem anderen Iliaspropheten und dem Petroto.

Auf der Felsenpyramide links von mir die Gipfelkapelle des heiligen Simeon, mein nächstes Etappenziel. Und der Blick über Land und blaues Meer - ipérocha!

Ich bin ob des Panoramas völlig aus dem Häuschen und vergesse doch glatt, die obligatorische Ilias-Gipfel-SMS nach Köln zu schicken. Aber Theo bekommt eine, er sitzt vermutlich gerade beim üppigen Frühstück unten bei Pipis. Ich winke ihm zu. Nein, natürlich sehe ich ihn nicht, auch nicht mit dem Fernglas.

 

Die Kapelle ist offen, Zeit für ein paar Kerzen. Allerdings fehlen Streichhölzer oder Feuerzeug, und so muss ich mir den Gaskocher aus der Küche holen um die Lichter zu entzünden. Wieder ausblasen bevor ich gehe.

 

Zu Füßen des Berge liegt die Kapelle Agia Ekaterini, und in der Ferne sind Kimolos, Milos und Serifos auszumachen. Und ganz schön weit ist es bis zu den Dörfern Artemonas, Ano Petali und Apollonia, mein Tagesziel. Aber ich hab ja den ganzen Tag Zeit. Das Wetter ist auch perfekt heute, Sonne und etwas Wind herrlich.

Ich muss mich echt losreißen um weiterzukommen.

Zunächst auf den Stufen hinab, und dann über den Sattel, der die Gipfel von Ilias und Simeon trennt.

 

Zwischen brusthohem Wacholdergestrüpp verliert sich der Weg und die Übersicht. Gelegenheit, Günters Garmin zu testen: ich bin zu weit nördlich, aber das in der Karte eingezeichnete Monopati ist eher eine Ahnung als ein Weg. Prompt bin ich zu weit südlich ohne einen gangbaren Weg gekreuzt zu haben. Wacholder zerkratzt meine Waden, das hatte ich in diesem Urlaub auch noch nicht. Unschön.

 

Ich halte mich schließlich ziemlich weit am Steilabfall und erreiche über felsigen Untergrund endlich wieder die Straße nach Agios Simeon. Auf der gehe ich ein Stück weit bis rechts eine steile Piste zum Gipfel abbiegt. Die Direttissima schlägt oben zwei Kurven, die ein steiler und unangenehm zu gehender Fußweg abkürzt. Vier Wanderer kommen mir entgegen, es wäre nicht mehr weit und würde auch besser, bescheinigen sie mir auf Deutsch. Segler, vermute ich (das sind immer dieser jungseniorigen Männerquartette).

Ich befinde mich jetzt auf dem offiziellen Sifnos Trail 7, Artemonas - Agios Simeon.

Die Sifnos Trails (Sifnos-Wanderwege) sind zehn Wege mit Variationen, die die ganze Insel für Wanderfreunde erschließen. Und wie! Nicht nur mit detaillierten Routenverläufen zum Download samt GPS und Ausdrucken (die Karte gibt es auch im Reisebüro von Aegean Thesaurus Travel zu kaufen) und in mehreren Sprachen, Längen- und Höhenangaben, sondern mit perfekt freigeräumten und markierten Wegen.

 

Wer sich schon öfters auf griechischen Inseln bei der Wegsuche aufgerieben (und aufgekratzt) hat (und das tut man fast überall), der kommt bei diesem Angebot geradezu ins Schwärmen. Wegweiser an wichtigen Stellen mit Angaben über die Weglänge und -dauer (die Zeiten sind aber recht sportlich), Übersichtstafeln an zentralen Stellen (an der Platia Iroon in Apollonia), rote-weiße Markierungen alle paar Meter an den Wegen - den Machern der Sifnos Trails ist gar nicht genug zu danken. Wenn man nicht professioneller Wanderführer ist, oder der Autor von Wanderbüchern. Deren Dienste sind damit nämlich plötzlich nicht mehr gefragt da überflüssig.

 

Dieses Projekt war keine leichte Geburt, wird mir Emmanouela, die Initiatorin (eine ältere Dame mit viel Enthusiasmus und Frustrationstoleranz), ein paar Tage später erzählen. Die alteingesessenen Sifnier sahen jahrelang keinen Nutzen darin (welcher Grieche dieser Generation geht schon freiwillig zu Fuß?) und verweigerten lange ihre Unterstützung, die Inselverwaltung tat sich schwer, das Projekt wurde verschleppt, Gelder nicht abgerufen, bestehende Beschilderungen sabotiert. Die junge Generation (oder Teile davon) hat das dann zum Glück anders gesehen und sich in viel ehrenamtlicher Arbeit um die Wege gekümmert. Und Dank der Zusammenarbeit mit Paths of Greece wurde auch die Website erstellt und vernetzt.

 

Bewusst solle das Wegenetz nicht weiter ausgebaut werden - mehr gehe nicht, denn das Wegenetz bedarf der ständigen Pflege. Und die einst blockierenden Sifnier sollen auch nicht profitieren, meint Emmanouela. Natürlich tun sie das trotzdem wenn mehr Wanderfreunde Sifnos in Vor- und Nachsaison besuchen. Bleibt zu hoffen, dass Sifnos Trails nachhaltig betrieben wird. Und sich die eine oder andere Insel inspirieren lässt und die alten Monopatia wiederbelebt (Andros soll da ähnlich gut sein) .

Zurück zu Agios Simeon. Leider führt hier inzwischen eine Asphaltstraße hinauf, was das Gipfelerlebnis nicht so einsam und eindrücklich macht wie beim Nachbarberg. Dabei ist die Kirche älter, größer und mit Fresken ausgemalt, und die Aussicht auch nicht schlecht. Vor allem in das Tal von Kamares, das von hier wie ein Flickenteppich aussieht.

 

Die Küche und die Wirtschaftsräume sind aber abgeschlossen, alles ist irgendwie abweisender. Agios Simeon ist der Heilige von Kamares, das Fest am 31. August hier bestimmt riesig. Und die Besucher froh, wenn sie nicht zu Fuß hoch müssen. Wobei es schon lange eine Piste gab, der Ausbau ist neueren Datums.

Die Sonne und der Berg haben mir eingeheizt, ich suche den kühlen Schatten im Kircheninneren für eine Rast. Ein Uhr ist es inzwischen. Auto- und Mopedtouristen kommen und gehen. Motorisiert verpasst man vieles: nicht nur Details in der Landschaft, sondern auch das befriedigenden Gefühl, etwas geleistet zu haben. Ich verstehe schon, dass die Mutter dann lieber ganz auf Griechenlandurlaube verzichtet als sich mit automobilen und nichtstuenden Alternativen zu begnügen.

 

Von nun an geht's bergab. Der Wegweiser an der Kirche zeigt zweieinhalb Stunden Wanderzeit bis Apollonia, nach Artemonas ist es etwas kürzer. Ich bin jetzt schon müde und von der Sonne geschafft. Gut, dass ich diese Routenrichtung gewählt habe. Es wird mir kein Wanderer mehr begegnen.

 

Nach dem steilen und etwas losen Wegstück den Berg hinab geht es eine Weile entlang der Straße weiter. Sogar hier hat man neben der Straße einen gesonderten Fußweg angelegt. An der Müllkippe verlässt man die Straße (sie führt in einem weiten Bogen hinab nach Kamares) und wandert oberhalb eines Tales entlang. Da vorne, jenseits der Straße nach Cheronissos, ist schon wieder eine breite Kapelle an einem Gipfel. Das muss Agios Silvestros sein. Diesem Heiligen bin ich auch noch nie begegnet. Und es bestätigt sich, dass man auf Sifnos immer irgendeine Kapelle im Blickfeld hat. Immer.

 

In der grünen und blühenden Talsohle liegen die drei Quellen, Tris Piges. In einem gemauerten Unterstand befindet sich ein tiefer Ziehbrunnen mit Eimer. Durch eine Leitung kann man aus dem Brunnen eine kapernbewachsene externe Tränke mit dem kühlen Quellwasser füllen und den Tieren etwas Gutes tun. Und sich selbst natürlich auch: das Wasser schmeckt gut, und als mir der Eimer aus der Hand rutscht und in die Tiefe fährt, bin ich überrascht, wie weit er hinabsinkt und wie tief der Brunnen ist.

Trotz der Erfrischung ist die letzte Wanderstunde - ich gehe bis Artemonas - anstrengend. Es geht auf alten Treppenwegen wieder aufwärts, wenn auch nur wenig. Ich bin jetzt oberhalb des Tales von Kamares. Akanthus blüht, und Ginster beginnt damit. Olivenbäume wachsen an den Hängen. Die Natur ist anders als auf Milos.

 

Die rot-weißen Markierungen machen das Verlaufen unmöglich, und die Meilensteine informieren mich darüber, wie weit es noch ist: 35 Minuten bis Artemonas. Ächz. Ich brauche jetzt dringend Schatten. Und ein kühles Radler.

 

Um halb vier laufe ich in Artemonas ein. Im oberen Ortsteil ist kein Laden und kein Café geöffnet. Die Türe beim Amydalota-Bäcker ist offen, vielleicht hat der was Kühles? Hat er nicht, aber dafür treffe ich dort Dimitrios mit seinem Sprachkurs, die gerade eine Führung beim Zacharoplastis bekommen. Ich bin eingeladen teilzunehmen, aber mir steht der Sinn nach Nasserem, und außerdem bin ich nur in begrenzt vorzeigefähiger Fasson.

 

Zum Glück ist an der nächsten Ecke die Taverne "Margarita", und die ist auch offen. Ich bestelle Limonade und Bier, und komme mit einem kanadischen Paar ins Gespräch. Die Leute kommen inzwischen echt von weit her auf die Kykladen! Sie wandern auch gerne, fanden Andros toll, und Tinos weniger, wo sie aber wegen des Streikes länger bleiben mussten. Wir tauschen Tipps aus, und werden uns wieder über den Weg laufen - Sifnos ist a nicht groß.

 

Nachdem der größte Durst gestillt ist, meldet sich der Hunger, und ich bestelle noch eine Strapazada, eine Eierspeise mit Tomaten und Schafskäse. Genau das richtige jetzt.

 

Noch ein Schwätzchen mit Dimitrios, der seinen Sprachschüler in den Feierabend geschickt hat und jetzt Sofia (Ex-Poseidonas) besuchen geht. Grüße!

 

Das letzte Wegstück hinab und hinüber nach Ano Petali gehe ich ganz gemütlich. Die Dusche tut gut wie noch nie in diesem Urlaub.

Um halb acht bin ich mit Theo an der Platia in Apollonia verabredet, er kommt mit dem Taxi (der letzte Bus fährt schon um halb sieben, zu früh fürs Abendessen). Vorher schnell noch Brot und Salami einkaufen, fürs Frühstück.

Heute gehen wir zu "Drakakis" und stellen fest, dass der Weg dorthin von der Platia (der "Steno") über keine einzige Treppenstufe führt. Behinderten- und seniorengerecht sozusagen, das hätte Theo auch gestern noch geschafft.

 

"Drakakis" läuft offiziell unter Kafenio, ist aber eigentlich eine Taverne. Eine gute. Theo ist mit seinen Lammspießen zu Taboulé ebenso zufrieden wie ich mit meinen Spinat-Huhn-Reisbällchen und der Fava.

Als es uns draußen zu kühl wird, ziehen wir für zwei weitere Krüge Weißwein nach drinnen um. Und staunen wie das Lokal später, nach 22 Uhr, voll wird. Viele junge Leute, wenig Touristen. Von Krise nichts zu spüren. Aber auf den Inseln geht es den Leuten meistens besser, und auf Sifnos sowieso.

 

Es ist Mitternacht als ich mich von Theo verabschiede, der mit dem Taxi hinab nach Kamares und morgen weiter nach Syros fährt.

 

Ein schöner Tag war das. Es gibt doch nichts befriedigenderes als einen Tag Outdoor-Aktivität mit einem guten Essen und Wein zu beschließen.

 

*

 

Am Reisebüro von Aegean Thesaurus Travel habe ich einen Aushang zum Chrissopigi-Panigiri gefunden. Demnach fährt um 16.15 Uhr ein öffentlicher Bus hinab nach Kamares wenn die Ikone auf die Fähre gebracht wird (Passagiere dürfen nicht auf das Schiff, nur VIPs), und unmittelbar danach hinüber nach Chrissopigi. Und abends fährt auch regelmäßig ein Bus nach Apollonia. Das ist optimal, muss ich doch so weder auf Taxi noch auf Mietwagen ausweichen.

 

Und ich habe den Vormittag zur freien Verfügung. Ich werde ihn für eine Wanderung zur Panagia Poulati und nach Kastro nutzen. Zur fotogen an der Küste gelegenen Poulati-Kirche habe ich es nämlich bei allen vier vorherigen Sifnos-Aufenthalten nie geschafft, warum auch immer.

Von Ano Petali aus ist es aber nicht weit, und der Weg entlang der Küste nach Kastro auch schön. Von dort dann mit dem Bus zurück.

 

Es ist warm heute, und windstill. Für die kurze Wanderung nutze ich einen Teil des Sifnos Trails 1, nur in der Gegenrichtung. Auf der Straße wandere ich bis zum Dorf Agios Loukas, das zur Agglomeration Apollonia-Ano Petali-Artemonas gehört und mir bisher nicht als eigenständiges Dorf aufgefallen war. Ab hier ist der Weg, der erst durch das hübsche kleine Kykladendorf führt, und dann über terrassierte, aber nicht mehr bewirtschaftete Felder führt, markiert. Kapernsträucher überall, eine alte Frau sammelt die Knospen. Sie grüßt freundlich.

Rechts sieht man schon Kastro auf dem Hügel über dem Meer liegen,  und nach ein paar Minuten Wegstrecke die flache dunkelblaue Kuppel mit der Keramikeinfassung der Panagia Poulati. Gute halbe Stunde Wanderzeit.

 

Die Panagia Poulati ist viel größer als ich dachte. Und leider ist sie abgeschlossen. Aber das macht nichts, denn die Optik ist wunderschön. Die Gebäude gehen über mehrere Etagen, die Kirche steht auf der untersten und ist dekorativ von zwei hohen Zypressen begrenzt. Alles ausgesprochen gepflegt, wie überhaupt überall auf Sifnos. Nur Schatten hat es wenig. Auch hier zieren Kapern die Simsen und Wände.

 

Unterhalb der Kirche ist ein Strand (Dialiskari), dorthin streben zwei Touristen, die mit dem Motorroller gekommen sind. Schade, ich habe keine Badesachen dabei. Ginge sicher auch ohne, aber nur wenn ich alleine dort wäre. Und es ist ein Felsenstrand.

Nachdem ich meine Fotowut ausgetobt habe, wandere ich entlang der felsigen Küste nach Süden, nach Kastro. Vorbei an der Kapelle Agios Sotiros, unterhalb derer sich eine Herde Schafe drängt. Vorbei auch an einer Kläranlage. Gibt es also inzwischen auch (und ist hoffentlich in Betrieb). 25 Minuten gehe ich bis zum Ortseingang von Kastro, wo Windmühlen inzwischen zu Ferienhäusern umfunktioniert wurden. Oder sind sie neueren Datums? Ich kann mich nicht an so viele Windmühlen hier erinnern.

Bis der Bus um halb zwei abfährt, habe ich noch reichlich Zeit und schlendere durch die Gassen des verwinkelten Kastro. Den Abstecher hinab zur Kapelle der sieben Märtyrer schenk ich mir: zu warm heute. Immer wieder faszinierend auf wie vielen Ebenen sich das Wehrdorf verteilt. Durchgänge, Treppen, Bögen, antike Sarkophage, Kapellen, Plätze. Schade, dass das Dorf letztendlich vor allem von Touristen belebt wird. 118 Einwohner soll es aber noch haben.

Auf die Tagestouristen hat man es hier abgesehen. Prompt kostet der Frappé im "Dolci" auch hier üppige 3,50. Ist mir egal, ich brauch den jetzt. Schön der Blick auf das terrassierte Tal, das sich oleandergesprenkelt vom Kloster Vrissi herabzieht. Mit Taubenhaus und natürlich Kapellen. Einen eiligen Wanderer sehe ich über die Stufen Richtung Faros rennen. Bestimmt kein Einheimischer.

Der Bus ist halbwegs pünktlich und bringt mich zurück nach Apollonia. Jetzt ist Siesta angesagt.

 

Und dann kommt das Panigiri.