Milos vom Meer aus, Teil 1

Als meine Inselwahl für diesen Mai auf Milos fiel, hatte das vor allem einen Grund: ich wollte mal Seakayaking ausprobieren, und Volker von Wolfsrudel hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass das auf Milos möglich sei: bei dem Australier Rod, der dort seit vielen Jahren lebt und Touren auch für Anfänger anbietet. Ein kurzer Kontakt - ja, auch für Neulinge wie mich würde das gehen. Mehr dazu später.

 

Der Flug mit Aegean Airlines nach Athen war auch schon früh gebucht, endlich Nonstop ab Stuttgart, und dank Frühbucher zu einem sehr erschwinglichen Preis. Und am Freitagabend würde mich die "Prevelis" noch von Piräus nach Milos bringen, so dass ich auf einen Flug oder eine Übernachtung in Piräus verzichten konnte. Klappte alles.

Als Standort hatte ich mich dieses Mal für Adamas entschieden. Den Ort fand ich bisher wenig attraktiv. Seine zentrale Lage gab aber den Ausschlag für ihn, und ich habe es nicht bereut.

Hanne empfahl mir dann noch das "Hotel Eleni", westlich des Hafens hinter dem Langada-Strand gelegen. Da meine Ankunft nachts - mit einstündiger Verspätung sogar erst nach Mitternacht - erfolgte, wollte ich mich nicht noch auf Quartiersuche machen, sondern schnell ins Bett fallen können.

 

Das saubere Hotel mit der freundlichen und kommunikativen Eleni erwies sich als Volltreffer (wenn man von der fehlenden Aussicht absieht: das Hotel liegt in zweiter Reihe und hat daher keinen Meerblick). Leider wurde das gebuchte Frühstück Mitte Mai noch nicht angeboten, aber Eleni war gerne bereit, mir morgens einen Kaffee zu machen, oder bot mir einen Saft an. Auch als Informationsquelle über Milos ist sie ein unerschöpflicher Schatz.

Die Zimmer sind geräumig. Da ich zunächst nur fünf Nächte gebucht hatte, musste ich nach ein paar Tagen umziehen: von der Front in das hintere Haus. Dort gefielt es mir fast noch besser (die Aussicht vom vorderen Zimmer auf die Rückansicht des breiten Hotels "Langada Beach" fand ich nicht so berauschend), und hinten war es ruhiger. Und hatte weniger Mücken.

Und außerdem verfügt ihre Familie (genauer: ihr Sohn Stavros) über ein Segelboot namens "Eleni", mit dem bei schönem Wetter Touren um die Insel und nach Poliegos angeboten werden. Nachdem am Samstag nach meiner Ankunft noch ein starker Südwind geweht und solche Touren verhindert hatte, würde das Wetter am Sonntag perfekt sein.

Mit sechzig Euro pro Person kein preiswertes Vergnügen, aber die Tour würde den ganzen Tag dauern, und Verpflegung und Getränke sind inklusive. Also wurde die Tour gebucht, und ich sollte mich am Sonntagmorgen um neun Uhr am Hafen bei der "Eleni" einfinden.

 

Wenn ich nun ich schreibe, so meine ich auch nur mich. In diesem Urlaub war ich erstmals seit zwanzig Jahren wieder solo unterwegs. Die Mutter hatte sich im Vorjahr vom Inselhüpfen verabschiedet und um diesem Entschluss Nachdruck zu verleihen, hatte sie auf Stromboli ihre - zugegegenermaßen recht abgenutzten - Wanderstiefel zurückgelassen. Sie wollte sich auch nicht überreden lassen, so schwer ihr der Abschied von den griechischen Inseln fiel je näher meine Abreise rückte. Aber sie blieb hart, und zuhause.

Diesen Urlaub würde ich meine Aktivitäten also (weitgehend) ungebremst ausleben können.

 

Nach dem Südwind vor Vortag war das Wetter am Sonntagmorgen herrlich ruhig. Ein perfekter Tag für die Inselumrundung, wie auch Maria fand, die während der Fahrt für die Gästebetreuung zuständig war. Die Studentin der Psychologie kümmert sich um die Gäste während Stavros für Ruder und Schiff zuständig ist.

Wir sind nur sieben Passagiere: ein älteres holländisches Paar, und eine Gruppe mit vier weiteren Holländern, die sich auf zwei Paare verteilten. Huch, so viele Holländer? Tatsächlich erweist sich Milos Mitte Mai schon als überraschend gut besucht, und die niederländischen Nachbarn steuern einen guten Anteil dazu bei.

 

Da Maria bei der Tourenbeschreibung etwas von Frühstück an Bord gesagt hat, habe ich auf ein solches vorher verzichtet. Als wir nach diversem Papierkram - die Hafenpolizei braucht die Namen aller Passagiere - nach halb zehn Uhr endlich ablegen, hängt mein Magen schon etwas durch. Aber so schnell gibt es nichts für ihn, denn nun steuern wir entlang der nördlichen Bucht von Milos, und da gibt es viel zu sehen und fotografieren: die Siedlungen Schinopi und Mikri Schinopi mit ihren für Milos charakteristischen Bootshäusern (Sýrma, Plural Syrmata). Mikri Schinopi ist sogar nur per Boot zu erreichen.

Und dann kommt schon Klíma, die größte, bekannteste und bunteste der Bootshaussiedlungen. Überragt von dem kleinen Profitis Ilias und dem Ort Tripiti mit der Doppelturmkirche. Ich hatte ganz vergessen, wie pittoresk Milos ist, obwohl ich Tripiti und Plaka gestern am Nachmittag noch einen Besuch abgestattet hatte.

Und das ist erst der Beginn, den das Augenfutter beginnt erst.

Nun schiebt sich der Kastrohügel von Plaka mit der Panagia Thalassitra ins Bild, wo es mich gestern beim Südsturm beinahe herunter geblasen hat. Überraschend grün ist Milos, stelle ich fest. Gut, dass ich auch Zeit zum Wandern eingeplant habe. Vielleicht zu wenig?

 

Das von bizarren Felsen überragte Syrma-Dörfchen Fourkovouni ist dann zunächst die letzte Siedlung, die nächsten Höhepunkte sind geologischer Natur: die aufgerissene weiß-gelb-rote Steilküste und die markanten Felsen der Arkoudes, der Bären, im Meer. Sie sind nicht so groß und spektakulär wie La Canna vor Filicudi, aber die sich beim Umrunden verändernde Gestalt - vom Hasen zum Bären - ist witzig. Und weiter draußen grüßen die beiden Akradia-Inseln, mit Kapellen und Leuchtturm betupft.

Die Küste wird nun flacher, zerklüfteter und einsamer. Wir umrunden das Nordwestende Milos', sichten die Syrmata von Firopotamos, dann die Bootshäuser von Mandraki, bei denen man erst vom Meer aus richtig sieht, wie unmittelbar am Ufer sie in die Küste gebaut sind. Fürs Frühstück ist immer noch keine Zeit, denn nun kommt Sarakiniko.

 

Mögen die von Wind und Meer ausgewaschenen, gleißend hellen Felsen von Land aus schon fabelhaft sein, so sieht man vom Wasser aus erst, wie unterhöhlt das Ufer ist. Da sind auch zwei Kayaker - ob das Rod mit einem Gast ist? So nahe können wir mit der "Eleni" nicht ans Ufer, denn es gibt vorgelagerte Untiefen. Aber wenn möglich möchte ich mir das auch von Land aus nochmals ansehen - letztes Mal hatte es leider geregnet als ich dort war.

Noch gönnt uns Milos keine Verschnaufpause, denn die Glaronissia-Felsen sind unser nächstes Etappenziel. Die "Möweninseln" bestehen aus stabförmigen Basaltsäulen. Warum sie Möweninseln heißen, wird beim Blick auf die guanogesprenkelten Simsen (oder sind es doch Blüten?) und Frygana klar - hier ist gut nisten. Und ich stelle mir vor, was für vulkanische Kräfte hier gewaltet haben, damit so etwas entstanden ist.

 

Neben den "Bleistiftbündeln" der Wände ist auch die Flanke des Felsens faszinierend, wo die Spitzen der Stifte eine raue Oberfläche bilden. Durchbrüche, Höhlen, theatralische Rundungen - einfach wow!

Ob wir hier baden wollen, fragt Maria, oder lieber später? Wir entscheiden uns für später, was nun endlich ein Frühstück zur Folge hat - zwei Scheiben ungetoastetes Toastbrot mit je einer Scheibe Käse und Schinken dazwischen. Gut, ist nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte, aber da es inzwischen elf Uhr vorbei ist, bin ich froh über alles. Einen Frappé reicht Maria nach, denn wir haben nun eine längere, weniger interessante Wegstrecke vor uns, zur Küste von Poliegos.

 

Rechts ragt noch der Kalogeros-Felsen hoch, der "Mönch", auch er basaltstrukturiert.

Das ehemalige Fischer- und heute eher Touristendorf Pollonia passieren wir mit Abstand, ebenso Kimolos auf der linken Seite, zu dem gerade der "Pantofla", die kleine Fähre "Panagia Faneromeni" hinüberfährt. Und da kommt auch noch die "Adamantios Korais". Rush-Hour in Kimolos.

 

Unser Skipper Stavros, der entweder schüchern ist, oder wenig Englisch spricht, weist mich auf die Insel Agios Georgios hin, die der Reederfamilie Ventouris gehört, nachdem er gemerkt hat, dass er mit mir Griechisch sprechen kann. Die große Kirche dort sieht man gut. Privat.

Wir nähern uns nun Políegos, das als die größte unbewohnte Kykladeninsel gilt (18 km²). Es würde aber ein Hirte dort wohnen, sagt Maria. Ganzjährig, frage ich, um die Insel meine Sammlung einzuverleiben falls ich sie betrete. Wohl doch eher nicht, wobei der Census 2011 dort sogar zwei Menschen meldete. Hmm, wird Zeit, dass ich mal wieder neue Inseln sammle, aktuell stagniere ich bei 72. Aber dann würde Saria auch gelten. Ich vertage die Entscheidung.

 

Wir ankern in der Bucht von Kato Mersini, und jedem der Gäste ist es überlassen, Poliegos schwimmend zu erreichen, wozu Maria aber animiert.

Mein erster intensiver Meereskontakt dieses Jahr, das Thermometer nehme ich zur Belustigung der anderen Gäste mit. Die dann aber alle wissen wollen, wie kalt das Wasser ist. Das bin ich schon gewohnt.

Das klare, türkisschimmernde Meer hat kalte 18,5 Grad, näher am Ufer auch zwanzig Grad. Immer wieder sind kalte Strömungen zu spüren. Zusammen mit einem der Holländer und Maria (sie hat einen wasserdichten Fotoapparat dabei, wir bekommen die Fotos auf CD) lasse ich es mir nicht nehmen, an das Ufer von Poliegos zu schwimmen und die Insel zu betreten. Ein schöner Kies-Sand-Strand ist das hier, in den ein versiegender Bachlauf mündet. Die Felsen im Hintergrund sind von Erosion gebildet, der höchste Gipfel von Poliegos ragt immerhin über 350 Meter hoch (370 m behauptet wikipedia, 354 behauptet meine Sky-Terrain-Karte).

 

Außer unserer "Eleni" ist ein Katamaran heute auch auf unserer Inseltour unterwegs. Er hält aber diskret Abstand. Im Sommer ist hier sicher mehr los. Mai ist schon eine tolle Reisezeit wenn man nicht auf warmes Meer besteht.

Wir schwimmen wieder zurück zum Boot, das nun Kurs zurück auf die Ostküste von Milos aufnimmt.

 

Hier gibt es vor allem Steilküsten in den faszinierendsten Farben zu bewundern, unterbrochen durch Taleinschnitte. In einem dieser Taleinschnitte zwischen roten Felsen sind Gebäuderuinen zu sehen. Maria erklärt, dass es sich um die ehemaligen Schwefelminen handelt, die in den 50er Jahren mangels Nachfrage stillgelegt wurden. Es gibt eine Piste von Zefiria dorthin, allerdings ist sie auf dem letzten Stück in sehr schlechtem Zustand.

Ich beschließe, dass diese Schwefelminen bei Paliorema auf den ersten Platz meiner Landtouren aufrücken - ich will sie mir unbedingt von Nahem ansehen.

 

Die bunte Küste hört nicht auf, weiß, orange, rot, weiß, etwas grün durch Vegetation.

Erste Ermüdungserscheinungen stellen sich ein, denen Maria bei Fyrligos mit einer kalten Platte begegnet: Salami, Gurke, und mit einer Art Tomatenmark bestrichene und Olivenöl beträufelte Weißbrotscheiben. "Peltés/ μπελτές" heißt dieses Mus, und ist eine milische Spezialität. Schmeckt gut. Allerdings hat der Wind etwas zugenommen, und damit auch die Wellen, so dass eine der Holländerinnen seekrank geworden ist. Maria hat vorsorglich Kaugummis dagegen angeboten, diese werden nun zum Einsatz gebracht.

Und wer will, kann während der Pause erneut im Meer schwimmen.

Weiter nach Westen, vorbei am bekanntesten Badestrand der Südküste, dem vulkanbeheizten Paleochori, an dem die schwefelgelben Wände besonders herausknallen. An der langen Treppe, die von einigen Ferienhäusern hinab zu Psarovolada-Strand führt. Oder an der exquisiten Badestelle, zu der man an einer Leiter durch eine Art Kamin hinabsteigen muss. An den wie Blätterteig geschichteten Felsen, deren Haube gleißend weiß wie Schnee leuchtet. An rostroten Felsensäulen. Und an jeder Menge Höhlen am Ufer. Milos ist ein einziger Geopark.

 

Weitere Strände werden vom Profitis Ilias überragt: Fyriplaka, Provatas. Dann kommen zwei Gesteins-Verladestellen, die eine außer Betrieb, die andere gelegentlich noch in Betrieb, aber die Krise habe auch hier Spuren hinterlassen, erzählt Maria.

Wir nähern uns einem weiteren Höhepunkt der daran weiß Gott nicht armen Tour: Kleftiko.

 

Zunächst werden die Felsen wieder weißer und glatter, ähnlich wie in Sarakiniko. Aber die Küste ist hier viel steiler, und wir biegen in eine enge Bucht mit emporragenden hellen Felsentürmen und -toren ein, umspült vom türkisleuchtenden Meer. Das verzweigte System mit zahlreichen Höhlen bot in der Vergangenheit anscheinend Piraten Schutz, daher der Namen "Kleftiko", was man mit "Räuberhöhle" recht frei übersetzen könnte. Überwältigend!

 

Die "Eleni" ankert hier, so dass wir in dem kühlen Wasser schwimmen können. Maria schwimmt voraus, es geht durch die "Beine" des gigantischen Felsen-H, dann weiter durch eine langes Tunnel. Ein unvergessliches Erlebnis, und ich muss zugeben: Milos vom Land aus ist nur die halbe Miete. Das hier kann man von dort aus nur ahnen. Oder noch nicht mal das.

Die seekranke Mitreisende hat sich inzwischen erholt und wieder Farbe im Gesicht.

Während wir Schwimmen waren, war Stavros nicht untätig: er hat gekocht, Pasta mit Thunfisch und Tomatensauce, vorab einen Tomaten-Gurken- Salat mit Paximadi. Es schmeckt köstlich, zusammen mit dem angebotenen Weißwein. Ein perfekter Urlaubstag.

Aber wir sind noch nicht fertig, auch die Westküste hat geologisch Spannendes zu bieten: eine schwarz-weiße Wand bei Psalida, und ein Felsentor mit dahinterliegendem Strand bei Sikia.

 

Das Kloster von Agios Ioannis als eines der wenigen Zeichen von Zivilisation in der urtümlichen Landschaft des äußersten Westens. Da werde ich zu Fuß kaum hinkommen: zu abgelegen für meine Verkehrsmittel, zu weit zu Fuß. Und alleine.

 

Wir haben inzwischen echt viel gesehen, fast zu viel für einen Tag, und hängen etwas durch nach dem Essen. Und Milos ist noch nicht zu Ende - da müssen wir jetzt durch.

Machen wir natürlich gerne.

Richtig spektakulär sind dann nochmals die Felsen am Kap Vani. Hier wurde früher Mangan abgebaut, was man aber vom Meer aus kaum sehen kann. Dafür sieht man die senkrechten Gesteinstürme, die unglaublichen Maserungen der Felsenwände, rot, gelb, grün, grau. Der Rest eines Verladeturmes ragt wie ein Sprungbrett ins Meer.

 

Worte können das nur sehr unzureichend beschreiben.

Es ist inzwischen sechs Uhr vorbei. Ich schicke schnell eine eMail an Rod um meine morgiges Kajaken zu bestätigen. Und bekomme prompt eine Antwort: alles klar, wir würden nach Kleftiko paddeln. Oh toll, da komme ich also morgen gleich nochmal hin, mit einem kleineren Verkehrsmittel. Ich freue mich, und Maria empfiehlt zum Paddeln unbedingt einen hohen Lichtschutzfaktor. Ob 30 reicht? Mehr hab ich nicht dabei, aber meine sonnenentwöhnte Haut hat schon heute mehr abbekommen als ihr gut tut. Da müssen Klamotten den Sonnenschutz bilden.

 

Die "Eleni" ist nun wieder in der Caldera, der Bucht von Milos angekommen, und wir haben die Aussicht auf Plaka, Tripiti und Klima, die sich nun am Abend in gänzlich anderer Beleuchtung präsentieren. Ist Milos schön! Wie konnte ich das nur vergessen. Ich hab meinen Zeitrahmen hier definitiv zu eng gesteckt, aber manchmal entscheiden  ja andere für einen.

 

Maria reicht einen Tsipuro für die Gäste, wir stoßen auf die schöne Tour an. Unbedingt empfehlenswert!

Es ist fast 19 Uhr, als wir in den Hafen von Adamas einlaufen, über neun Stunden waren wir unterwegs.So viele Eindrücke.

Auch Adamas mit seiner alten Kernzelle und der Kirche auf dem Hügel ist eigentlich hübsch. Ich habe dem Ort bisher Unrecht getan.

 

Schnell noch ein Gruppenfoto, die CD mit Marias Fotos können wir später am Abend am Boot abholen, oder ich bekomme sie ins Hotel gebracht - ist ja alles in der Familie. Und auch die Namenspatronin des Bootes, die echte Eleni, ist zufrieden als sie mich glücklich von der Inseltour schwärmen hört.

Als Abendessen reicht mir heute ein Eis von einer der Eisdielen in Adamas, die Pasta vom Nachmittag sättigt noch. Und ich bin so gespannt auf morgen.

Dann folgt Milos vom Meer aus, Teil 2.